The Pacific: Keine gelungene Lehrstunde

Okay, letztlich finde ich es schon irgendwie peinlich, obwohl ich beschlossen habe, dass peinlich egal ist, als Serienblogger erst recht. Man muss ja wissen, was es alles so gibt, und weil ich mit Sitcoms Schwierigkeiten habe – wobei es da auch einen Ausrutscher gibt, ich habe in letzter Zeit auf Youtube doch tatsächlich ziemlich viele Folgen der zum Glück nur zwei aus zwei Staffeln bestehenden Sitcom The War at Home angesehen. Und ich muss zugeben, dass ich sogar ziemlich oft gelacht habe, obwohl alle Sitcoms das gleiche Schema haben und ich eigentlich nicht nach Schema funktionieren will. Aber ich bin ja auch nur ein Mensch – im Gegensatz zu Tyrell Willeck.

Aber Serientitel wie It’s a Lower-Middle-Upper-Middle-Class-Problem finde ich tatsächlich lustig, weil sie eben auf den Punkt bringen, welche Probleme die Leute haben, die sich solche Serien ansehen. Ich kenne diese Probleme sehr gut, ich gehöre ja irgendwie auch zum akademischen Prekariat, zumindest was meine Bezahlung angeht – ich bin zwar hoch qualifiziert, aber es interessiert niemanden. Und natürlich versuche ich, meine Kinder nicht zu Hartz-IV-Empfängern zu erziehen, auch wenn ich keine asiatische Tiger-Mama bin.

Screenshot The Pacific: John Basilone (John Seda)

Screenshot The Pacific: John Basilone (John Seda)

Okay, für alle, die nicht wissen, wo der Bus ist: Weil ich ein gründlicher Mensch bin, recherchiere ich ziemlich viel und wenn mir etwas gefällt, dann finde ich alles, was irgendwie damit zu tun hat. Und das glotze ich gnadenlos weg. Aber weil Joel Kinnaman momentan ja mit einem Dreh beschäftigt ist, bei dem etwas heraus kommt, was nun wirklich nicht mein Genre ist – eine Comic-Verfilmung namens Suicide Squad – und auch die anderen Skandinavier, die ich gut finde, sich gerade eher bedeckt halten – außer Martin Wallström in Mr. Robot – grandios, aber das hatten wir schon – muss ich mich anderweitig beschäftigen. Derzeit sehe ich mir also alles an, was ich mit Rami Malek finden kann. Den finde ich als Elliot Alderson in Mr. Robot ähnlich genial wie Joel Kinnaman als Stephen Holder in The Killing. Okay, ganz anderes Genre, ganz anderer Typ – aber eben sehr inspirierend.

Inzwischen habe ich mich umgesehen und bin auf The War at Home gekommen und dann auf den richtigen Krieg, The Pacific. Das ist nun wirklich eine der Serien, von denen ich im Brustton der Überzeugung erklären würde, dass ich mir das freiwillig nie ansehen würde – und ich würde mir das auch glauben. Niemals. Aber – Rami Malek.

Und okay, Steven Spielberg und Tom Hanks haben produziert, die teuerste HBO-Mini-Serie ever (wobei, das war noch vor GOT), kann man ja mal reinschauen. Nun ja, was soll ich sagen?! Ich bin tatsächlich dabei hängen geblieben – die Faszination des Grauens hat bei mir offensichtlich ganz gut funktioniert. Natürlich finde ich Generation Kill als Serie sehr viel besser, weil in jeder Beziehung moderner, aber der Vergleich ist nicht ganz fair, der zweiter Weltkrieg ist nun mal länger her, die Soldaten der Zeit hatten tatsächlich ganz andere Probleme als die Jungs im Irak.

Screenshot The Pacific: Robert Leckie (James Badge Dale)

Screenshot The Pacific: Robert Leckie (James Badge Dale)

The Pacific ist eher eine Ultralang-Version von Der schmale Grad, aber letztlich dann doch weniger interessant: Einerseits wird zehn Stunden lang die Geschichte von drei US-Marines erzählt, die es tatsächlich geben hat, ist also eher ein Biopic wie Schindler’s Liste – anderseits erfährt man aber erstaunlich wenig über die historischen Hintergründe der gezeigten Schlachten. Dabei hätte mich genau das interessiert: Wenn ich mir schon zehn Stunden Weltkrieg reinziehe, will ich doch wenigstens wissen, warum das alles überhaupt statt gefunden hat. Über den Krieg in Europa weiß ich ziemlich viel, schon weil mein Opa, der irgendwann vom Feld geholt und mit der Wehrmacht nach Russland geschickt wurde, später so ziemlich alle Bücher, die es über den zweiten Weltkrieg gab, gelesen hat und ich viele davon anschließend auch. Über den Krieg im Pazifik wusste ich hingehen wenig und bin jetzt leider auch nicht viel schlauer.

Und während es in Der schmale Grat noch diese unfassbare, aber irgendwie auch giftige Schönheit der tropischen Inselwelt und den Kontakt mit freundlichen Eingeborenen gibt, die zumindest dem Protagonisten die Hoffnung auf ein irgendwie anderes Leben lassen, gibt es in The Pacific vor allem gegen Ende nur Hitze, Durst, Moskitos, Verzweiflung und verbrannte Erde. Und das alles mit unglaublicher Akribie inszeniert – dass diese Serie sehr teuer war, ist offensichtlich: Da werden mehrere Millionen allein für die Munition drauf gegangen sein, die in den schier endlosen Kampfszenen verballert wurde. Und dann natürlich spektakuläre Verwundungen aller Art, haufenweise Leichen in allen Verwesungsstadien – auch hartgesottene Zombiefilmfreaks können daran noch ihren Spaß haben und dann natürlich das ganze alte Zeug, das im Laufe der Zeit auch immer mitgenommener aussieht, genau wie die Jungs selbst, die von Schlacht zu Schlacht immer weniger und stumpfsinniger werden.

Screenshot The Pacific: Eugene Sledge (Joseph Mazzello)

Screenshot The Pacific: Eugene Sledge (Joseph Mazzello)

Natürlich wollte ich in erster Linie wissen, wie sich der pazifistische Nerd Elliot Alderson aus meiner neuen Lieblingsserie sich als US Marine im zweiten Weltkrieg schlägt. Und er schlägt sich – wie eigentlich zu erwarten war, sehr gut. Rami Malek ist eben ein toller Schauspieler. Aber ein bisschen ernüchternd finde ich schon, dass sich so viel, was ich an Elliot interessant finde, auch schon in Corporel Merriel Shelton alias Snafu findet: Auch Snafu ist irgendwie anders als die anderen. Er wirkt von Anfang an leicht abgedreht, vermutlich ist er es auch. Anders als die eigentliche Hauptfigur in diesen Teil der Serie, Eugene Sledge (Joseph Mazzello), der erst im fünften Teil in den Krieg ziehen darf, ist Snafu schon das, was Sledge noch werden muss: Ein abgebrühter Soldat. Einer, der alles, was er tut, auf sein eigenes Überleben optimiert – aber der eben auch weiß, dass er ohne die anderen nicht überleben kann. Deshalb bringt Snafu den Neulingen, die ihm irgendwie interessant erscheinen, bei, wie man in der Hölle überlebt. Bei den anderen hält er es dagegen nicht mal für nötig, sich ihre Namen zu merken. „Es ist mir egal wie du heißt. In spätestens zwei Tagen bist du eh tot!“

Trotzdem hat Snafu meine Sympathie: Er ist einfach rationaler als die anderen Wirrköpfe, die irgendwie daran glauben wollen, dass ihr Kampf und ihr Opfer einen Sinn hat und sich zumindest am Anfang noch Moral leisten und sich einen Kopf um alles machen. Snafu weiß, dass der Kopf ziemlich schnell ab ist, wenn man sich nicht auf das Wesentliche konzentriert: Den Kopf im Zweifelsfall unten behalten.

Screenshot The Pacific: Merriell „Snafu“ Shelton (Rami Malek)

Screenshot The Pacific: Merriell „Snafu“ Shelton (Rami Malek)

Anders als die drei Protagonisten, deren Lebenslauf die Serie mehr oder weniger präzise nachzeichnet, ist Snafu plötzlich einfach da: Von ihm wissen wir weder, was ihn dazu gebracht hat, sich bei den US-Marines zu melden, noch, was nach dem Krieg aus ihm wird – was ich den Machern von The Pacific wirklich übel nehme. Die können doch nicht eine dermaßen interessante Figur einfach kommen und gehen lassen, ohne deren Geschichte zu erzählen! Na klar, können sie offenbar wohl, ist aber scheiße.

Snafu zeigt den Neuen gleich, wo es lang geht: Diese Kojen sind schon belegt und dort geht es zum Ölfässer schrubben. Und während er den anderen beim Schrubben zu sieht, stimmt er sie darauf ein, was sie demnächst erwartet – wie sehr würden sie sich schon bald darüber freuen, wenn sie einfach nur Fässer schrubben dürften! Natürlich behält er recht. Bald kommt der erste Kampfeinsatz und die Marines müssen ein von den Japanern besetztes Flugfeld zurück erobern. Viele sterben, viele werden verwundet, es ist heiß, aber es gibt kein Wasser, dafür aber eine Menge Feinde, die sich keinesfalls ergeben wollen. Hier heißt es einfach härter als die anderen zu sein, um zu überleben. Snafu funktioniert in dieser Welt, er hat weder Skrupel, die Greenhorns, die ihm da angeliefert werden, nach Strich und Faden zu verarschen, noch zu tun, was getan werden muss.

Screenshot The Pacific: Die Mörserschützen aus der 2. Reihe

Screenshot The Pacific: Die Mörserschützen aus der 2. Reihe

Dabei wirkt er erstaunlich kindlich – wenn auch ein böses, fehlgeleitetes Kind, das gedankenverloren versucht, mit kleinen Steinchen den mit einer undefinierbaren Flüssigkeit gefüllten Rest eines Japsenschädels zu treffen. Man nimmt ihm ab, dass er einfach nicht anders kann. Er luchst einem Neuling seinen neuen Poncho ab und schiebt ihm seinen bereits zerschlissenen unter. Als der verdammte Neuling seinen zerlöcherten Poncho dann gegen den guten austauscht, der die überlebenswichtigen Granaten schützen soll, wird Snafu fuchsteufelswild – aber rennt er auch sofort los, um Ersatz zu besorgen: Mit nassen Granaten ist hier nichts zu gewinnen. Überhaupt die Mörserschützen: Sie müssen zwar immer dieses blöde Geschütz und die Munition dafür mit sich herum schleppen – aber die Überlebenschancen sind in der zweiten Reihe nun mal sehr viel besser.

Das bringt Snafu auch Sledge bei. Und er versucht sogar immer wieder, Sledge davon abzuhalten, genau so ein Rohling zu werden, wie er selbst längst ist: Während Sledge anfangs noch fassungslos und angewidert gesehen hat, wie Snafu den toten Feinden die Goldzähne ans dem Kiefer bricht und einsteckt, denn man muss ja auch an die Zukunft denken, will er das später selbst tun. Snafu hält ihn davon ab: „Tu das nicht. Die sind voller Bazillen. Ganz gemeine, fiese Bazillen. Da stirbst du dran.“ Einerseits ist Sledge sauer – nach allem, was er inzwischen erlebt hat, ist er ohnehin nicht mehr in der Lage, die japanischen Gegner als Menschen zu sehen: Es sind Feinde, fiese, menschenverachtende Verräter, die sich nie ergeben werden, sondern einer nach dem anderen umgebracht werden müssen. Sledge hat sich inzwischen genauso in diesen Hass hineingesteigert wie die anderen, die bis hier überlebt haben.

Screenshot The Pacific: Gefechtspause

Screenshot The Pacific: Gefechtspause

Andererseits kapiert er, dass Snafu irgendwie recht hat – beide spüren, dass es eben diesen winzigen Unterschied aus macht: Sledge ist anders als Snafu, er ist einer, der Bücher liest und schreibt – genau darauf hat Snafu den Neuen am Anfang angesprochen: „Du weist, dass wir nichts aufschreiben sollen – wenn das den Japanern in die Hände fällt, kann ihnen das nützliche Informationen liefern.“ „Dann sollte ich wohl gut aufpassen, dass sie es nicht zu sehen bekommen“, antwortet Sledge. Snafus verständnissinniges Grinsen nach dieser Antwort ist wirklich sehenswert – dieser Sledge gefällt ihm

Gut für Sledge. Er gehört am Ende auch zu denen, die diese Hölle überleben, im Gegensatz zum Held in den ersten Teilen, Gunnery Sergeant John Basilone (Jon Seda, fand ich auch in Treme ziemlich gut), der für seinen heldenhaften Einsatz ausgezeichnet und nach Hause geschickt wird, um Kriegsanleihen zu verkaufen. Aber blöd, wie echte Helden nun mal sind, freut er sich nicht darüber, dass er nun in der sicheren Heimat ein schönes Leben als hoch dekorierter Kriegsheld führen kann, sondern lässt sich wieder an die Front versetzen – allerdings nicht ohne vorher noch die schöne Sergeant Lena Riggi zu eroebern und zu heiraten. In der Schlacht um Iwo Jima stirbt er dann einen doch ziemlich blödsinnigen Heldentot. Der dritte im Bunde, Privat First Class Robert Leckie, der eigentlich Sportreporter ist, dagegen hat das Glück, bei der Schlacht um das Peleliu Airfield verwundet und evakuiert zu werden, ihm bleibt dadurch einiges erspart.

Screenshot The Pacific: Snafu und Sledge

Screenshot The Pacific: Snafu und Sledge

Die anderen, die Peleliu überlebt haben, müssen auch noch um Iwo Jima und um Okinawa kämpfen, und je weiter die Japaner zurückgedrängt werden, desto vehementer wehren sie sich – es gibt auch immer mehr tote Zivilisten. Wobei auch die gefährlich sein können – so begegnet die Truppe von Sledge und Snafu immer wieder verlumpten Elendsgestalten, Alte, Frauen, Kinder – eine Frau versucht ihnen verzweifelt ihr Baby zu überreichen, schließlich wirft sie es von sich, aber zu spät: Sie trägt einen Bombengürtel, und das offenbar nicht freiwillig. Kurz danach beschießen sie ein Bauernhaus mit Granaten, in dem sich japanische Soldaten verstecken – als Sledge und Snafu nach überlebenden Feinden suchen, die es noch zu töten gilt, entdecken sie wieder ein Baby, die Mutter wurde von der Granate getötet. Ratlos bleiben sie stehen und glotzen, das Kind schreit – ich hätte jetzt eigentlich erwartet, dass einer von beiden das Kind tötet, weil es ja ohnehin kaum eine Überlebenschance hat. Aber dann kommt einer von den Neuen rein und nimmt das Kind auf den Arm: „Was ist bloß los mit euch?“

Nicht mehr sehr viel, so viel ist klar, auch draußen die Welt wird immer farbloser, es gibt kein Grün mehr, dafür schwarz verkohlte Baumstümpfe und weiße Ascheflocken. Sledge findet noch eine weitere, schwer verletzte Frau, die ihn nur leidend ansieht und den Lauf seines Gewehres selbst auf ihre Stirn richtet – aber Sledge erschießt sie nicht. Er setzt sich neben sie und nimmt sie in den Arm, während sie stirbt. Als irgendwann wieder Beschuss einsetzt und jemand brüllt, dass es die eigenen Flugzeuge sind, die sie gerade bombardieren, verliert sogar der bisher unkaputtbare Snafu die Nerven.

Screenshot The Pacific: Snafu will einfach jeden Japaner umlegen

Screenshot The Pacific: Snafu will einfach jeden Japaner umlegen

Und dann ist es irgendwann relativ unvermittelt vorbei, die Japaner haben nach den Atombombenabwürfen über Hirnshima und Nagasaki kapituliert, die Sonne scheint, der Pazifik ist wieder blau und die Jungs dürfen nach Hause – allerdings müssen sie erst noch ein bisschen aufräumen, sie haben sich für die Dauer des Kriegs plus sechs Monate verpflichtet. Auf der Heimfahrt stellt Snafu fest: „Wir sind wieder verarscht worden. Wären wir sechs Monate eher hier gewesen, hätten die Bräute hier uns alle einen geblasen. Jetzt interessiert sich keiner mehr für uns.“

Tja wenn es doch nur so gewesen wäre – das hätte mir einiges an Lebenszeit erspart, denn trotz einiger interessanter Szenen kann ich letztlich nicht viel mit dieser Serie anfangen – sie ist, das muss ich allerdings betonen, nicht so schlimm wie beispielsweise Unsere Mütter, Unsere Väter. In dem Dreiteiler geht es auch brutal und blutig zu, aber zum einen tun die Macher peinlicherweise so, als seien es hauptsächlich ganz normale junge Deutsche gewesen, die in einen hässlichen Krieg gezogen sind, den die bösen Nazis entfesselt haben, zum anderen ist die Handlung dermaßen überkonstruiert, dass man sie einfach nicht ernst nehmen kann. Viele der jungen Deutschen damals waren doch eben jene fanatischen Nazis, die in den Krieg gezogen sind, um erst Europa und dann den Rest der Welt zu unterwerfen. Sie waren Täter und keine Opfer. Aber das mit der Eroberung der Welt hat halt trotz des ganzen Fanatismus nicht funktioniert. Eine Neuverfilmung dieser unausrottbaren Lebenslüge war wirklich nicht nötig.

Screenshot The Pacific

Screenshot The Pacific

Hier haben die Amis es ohnehin leichter, sie waren ja auf der richtigen Seite, die jungen Amerikaner sind in den Krieg gezogen, um die Welt von den Nazis und den Japanern zu befreien. Das hat auch geklappt, sie haben der Welt unter durchaus nennenswerten Opfern Freiheit und Coca Cola gebracht, was ja ohnehin dasselbe ist.

Aber seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ist es halt nicht mehr so einfach mit einer Erklärung – Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Somalia, da sind auch viele Existenzen vernichtet worden, und vermutlich ist es das, was mir dieses Unbehagen mit The Pacific bereitet – bei allem Elend und Leiden, das hier in eindrucksvoll Szene gesetzt wird, hat diese ganze Sache eben doch irgendwas Heroisches. Gerade weil der US-Präsident eben nicht jedem Veteran persönlich die Hand schütteln konnte, bekommen die ganzen Sledges, Leckies und Snafus jetzt posthum doch noch ein Denkmal gesetzt. Obwohl die Message durchaus vorsichtig formuliert wird: „Ich will daran glauben, dass diese ganze Sache einen Sinn hat, dass diese ganzen Opfer, jeder Mann, den ich in den Tod geschickt habe, nicht vergeblich gewesen sind. Ich muss einfach daran glauben,“ erklärt einer der Vorgesetzten von Sledge.

Screenshot The Pacific: „Wir sind schon wieder verarscht worden…“

Und genau daran glaube ich nicht. Es gibt keine gerechte Sache und keinen gerechten Krieg. Man muss sich doch nur auf der Welt einmal umsehen: Das einzige Mal, wo es geklappt hat, ein Land erst richtig platt zu machen und dann eine funktionierende Demokratie samt Marktwirtschaft dort einzurichten, war 1945. Und ob das eine dermaßen gute Idee war, ist noch nicht abschließend geklärt.

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